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Die FIBO Trends 2018 – Die Fitness- und Bodybuilding-Messe in Köln glänzte auch dieses Jahr wieder mit echten Innovationen

Diese echten Innovationen der Fitness- und Bodybuildingszene gibt es heute im Fitness-Podcast

 

Functional Training ist up to date

In welche Richtung entwickelt sich die Fitness-Szene? Gibt es in einigen Jahren noch hochmoderne Fitness-Studios, oder geht der Trend wieder Richtung rudimentärer Grundlagen?

 

Kennst du die FIBO? Also, die weltweit größte Fitness und Bodybuilding-Messe, die seit Jahrzehnten einmal pro Jahr stattfindet und wo du nicht nur jeden siehst, der in der Fitness- und Bodybuildingszene Rang und Namen hat, sondern wo du auch die aktuellsten Trends und Neuerungen der Branche live erleben kannst? Heute präsentiere ich dir nämlich, die aus meiner Sicht innovativsten und vielversprechendsten Trends der FIBO 2018.

Hallo und herzlich Wilkommen zur aktuellsten und vermutlich innovativsten Episode des Fitness-Podcast schlechthin, denn heute geht es um Trends und Innovationen der Fitnessbranche mit einer Rückschau auf die FIBO 2018. Du erfährst heute, was die Bequemlichkeit mit der Traumfigur zu tun hat, wenn du diesen Aspekt mal auf rein digitale Ebene bringst, außerdem wirst du erfahren, wieso sich unsere Ernährungsgewohnheiten in den nächsten Jahrzehnten eventuell grundlegend verändern werden und welche Marktsegmente sich eröffnen, weil sich nicht nur Fitness-Sportler mehr und mehr für den eigenen Körper, die Gewohnheiten und die Gesundheit sensibilisieren.

 

Die FIBO und mein ganz persönlicher Rückblick auf dieses magische alljährliche Event

Ich kann mich noch sehr gut an meine Anfänge im Bodybuilding erinnern, denn ich begann ja 1993 mit diesem überragenden Sport und alles was sich um das Thema Bodybuilding, Fitness und Krafttraining drehte, hatte für mich pure Magie und strahlte für mich echten Zauber aus, so natürlich auch die FIBO. Die FIBO, die voll ausgeschrieben für Fitness und Bodybuilding steht, ist genau so mit der Zeit gegangen und hat sich weiterentwickelt, wie jeder von uns, der vielleicht auch schon wie ich mehr als 25 Jahre dem Sport treu ist. Dabei muss man natürlich gestehen, dass die FIBO schon lange nicht mehr NUR eine Fitness- und Bodybuilding-Messe ist, sondern eine Fachmesse für Gesundheit, Ernährung, Wellness, Training und und und. In den letzten 25 Jahren ist der Fitness-Markt ja derart explodiert, dass man schnell den Anschluss verpasst und absolut den Überblick verliert, wenn man nicht ständig im Thema bleibt.

Ich selbst nehme mich da nicht raus, denn zum einen bin ich absolut kein Trendsetter und zweitens hat die FIBO für mich persönlich diesen sagenumwobenen Zauber, den sie für mich in den 90ern und 2000ern hatte, ein wenig eingebüsst und ist aus meiner ganz persönlichen Sicht eher ein Zur-Schau-Stellen geworden. Ja, ein sehen und gesehen werden. Ich sage das jetzt ohne jegliche positive oder negative Wertung, aber ich empfinde es einfach so. Ist vermutlich natürlich auch dem Umstand zu schulden, dass sich die Fitnessbranche in den letzten Jahrzehnten einfach unheimlich gewandelt hat, was ja nicht immer schlecht sein muss, aber ich finde, dass das klassische Bodybuilding-Flair unter der Entwicklung gelitten hat und nicht mehr das ist, was es damals war. Aber, wie gesagt, nur meine ganz persönliche Sicht. Wenn du aber das allererste mal eine FIBO tatsächlich live erlebst, wirst du völlig aus dem Häuschen sein, denn kurioser wird es nicht, als auf dieser Messe, die mittlerweile zu Recht Kultstatus auf der ganzen Welt genießt. Du siehst Menschen, bei denen du auf den ersten Blick erkennst, dass sich ihr gesamtes Sein und ihr gesamtes Leben um unseren wunderbaren Sport dreht und sie echten Bodybuilding-Lifestyle leben. Du wirst alle hochkarätigen Profi-Bodybuilder sehen und welche, die es vielleicht noch werden wollen, aber ihre Muscle-Shirts bei 50 Kilogramm Körpermasse noch nicht wirklich ausfüllen. Und hier sei dir gesagt, vielleicht wird aus dem ein oder anderen Leichtgewicht, vielleicht doch mal ein Pro, denn auch ich hatte zu meinen Anfängen läppische 43 Kilo und konnte es in meiner aktiven Laufbahn, zumindest in der Offseason auf ganze 104 Kilo bringen, also ein klarer Fall von „wer zuletzt lacht, lacht am besten“ Dennoch, hätte ich keine FIBO bei meinen damals 43 Kilo in einem Muscle Shirt besucht.

Personal Trainer Poli Moutevelidis - zertifizierter Kettlebell Trainer

Ich liebe das Training mit der Kettlebell. Lass dich auch inspirieren 🙂

Was du aber in jedem Fall spüren wirst, bei deinem ersten mal, bei dieser Fitness- und Bodybuilding-Messe, ist der Zauber. Wenn du Bodybuilding lebst, denn ich habe diesen Zauber damals wirklich verspürt. Und erst, als ich einen Blick hinter die Kulissen werfen durfte neutralisierte sich mein Blick. Was aber auch an dieser Stelle nicht negativ gemeint ist, sondern lediglich Normal wurde. Denn 2003 nach meiner letzten WM Teilnahme hatte ich die Chance als kleiner Gaststar am Stand von Sport-Video-Hits Autogramme schreiben zu dürfen. Ich kannte den Inhaber der Firma damals auch privat und er sprach mich irgendwann darauf an, ob ich nicht Lust darauf hätte, die FIBO mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Ich fand das natürlich abgefahren und echt genial, auch wenn es sich jetzt gerade vielleicht größer anhört, als es letztlich war, dennoch war dies in meinem Leben etwas ganz besonderes, denn ich habe mich wirklich wie ein echter Star gefühlt, zu dem die Jungs und Mädels kommen, Bilder machen wollen und sich Autogramme verlangten. Ich fands wirklich cool, denn ich war auch auf einem Video zur damaligen WM auf dem Cover zu sehen. Diese VHS-Kassette gab es natürlich am Stand auch zu sehen, ich glaube DVD´s waren noch nicht erfunden, aber ich habe diese Kassette noch in meiner Sammlung und werde sie auch niemals hergeben.

Worauf ich aber letztlich hinaus will; als ich die Messe in diesem Jahr selbst als Teil miterlebt habe, verlor damit das ganze mystische rund um die FIBO den Glanz, denn es war am zweiten Messe-Tag dann irgendwie schon ganz normal zur FIBO zu fahren und Autogramme zu verteilen und Bilder zu machen. Und nochmal; ich war auf der FIBO eine kleine Nummer, aber das war mir völlig egal, weil ich mich trotzdem grossartig gefühlt habe. Schlussendlich war dann damals diese FIBO die letzte, die ich bis dato besucht habe.

Dennoch ist es doch eigentlich total schade, denn einige Jahre vorher hatte ich bei dem Gedanken an die FIBO ganz andere Vibes, denn ich bin 1999 auf der FIBO Mister Germany geworden, zugegeben, die FIBO stand eben 1999 auch in einem anderen Kontext, denn es war ein Wettkampf-Event. Und wenn ich jetzt an den FIBO Samstag denke, an dem ich 1999 also noch kurz vor der Jahrtausendwende den Mister Germany Titel gewinnen konnte, bekomme ich noch immer Gänsehaut. Nicht nur, weil ich damals vermutlich vor vielen Tausend Zuschauern stand und dies für diese Verhältnisse enorm war, sondern auch, weil es ein absolutes Mega-Event war, was auch entsprechend glamourös aufgezogen wurde. Und man muss jetzt einfach dazusagen, 1999 war die Bodybuilding-Szene in keinster Weise das, was sie heute ist und sie bekam auch nicht den Zuspruch, den sie heute erfährt mit den Fitness Influencern und Megastars aus unserer Branche und das macht den Wettkampf im Jahr 1999 noch mal wieder eine Schippe exklusiver.

Ich vergleiche die Bodybuildingszene damals und heute immer mit der Video-Gamer-Szene damals und heute. Wenn du in den 80ern als Videogamer nur als introvertierter Nerd gegolten hast, könntest du in der heutigen Zeit als talentierter Videogamer ein Megastar sein, der Millionen von Euros verdient. So in etwa hat sich halt auch die Bodybuildingszene entwickelt, denn in den 90ern als ich anfing war ich für viele meiner Freunde und Klassenkameraden wohl eher ein Exot, wenn ich davon erzählte, dass ich mich mit Bodybuilding und Krafttraining fit mache. Heute ist es ja total normal. Auch vergleichbar mit dem Personal Trainer Segment, was in den 90ern ja eher nur Promis vorbehalten war. Heute bin ich als Personal Trainer erfolgreich und überzeuge Menschen davon, ihr Leben mit Sport und Krafttraining in eine ganz andere Richtung lenken zu können. Damals in den 90ern hätte ich es wohl sehr schwer gehabt überhaupt Klienten zu finden. Selbst Menschen davon zu überzeugen Krafttraining zu machen, um gesund und fit zu werden, war ja fast undenkbar. Aber, so ändern sich die Zeiten, auch wenn ich nicht alles bei diesem Aufwärtstrend toll finde, aber das ist ein anderes Thema.

Mein Thema heute, sollen ja die innovativsten Neuerungen der Branche sein, die ich selbst als innovative Neuerungen sehe 🙂 Dazu muss ich dir nun natürlich sagen, aber vermutlich kannst du es dir ja vielleicht schon denken, habe ich auch dieses Jahr die FIBO nicht besucht. Denn auch dieses Jahr hatte ich einfach immer noch nicht die Lust, diese Messe live zu erleben. Ich habe also alles rund um die Neuerungen der diesjährigen FIBO selbst recherchiert, weil das muss ich gestehen, mache ich jedes Jahr mit Spaß an der Sache, weil es mich dann doch kitzelt zu sehen, was es letztlich an Dingen gibt, die unsere Branche vielleicht dann wirklich revolutionieren könnte. Ich liefere dir hier in den Shownotes dazu aber alle weiterführenden Links zu den entsprechenden Fachartikeln der jeweiligen FIBO Innovationen und allen Themen rund um die FIBO 2018. 

 

Fitnesstracker von Fitbit

Body Tracker – die echte Innovation auf der FIBO 2018?

Den Anfang soll das Body Tracking machen, denn auf der diesjährigen FIBO war diese in den letzten Jahren revolutionierte digitale Errungenschaft eines DER Themen schlechthin. Ich habe ja selbst in meinem Podcast vor einigen Wochen über Fitness-Tracker gesprochen, genauer gesagt in Episode 44.

Beim Body Tracking trifft die Industrie wohl genau ins Schwarze, denn der heutige Sportler ist einfach viel bewusster, als noch vor 20 Jahren. Das fängt dabei an, dass viele Menschen die ich kennenlerne bereits vor dem Start ins Personal Training ihre Essgewohnheiten tracken. Außerdem kenne ich ja unzählige Sportler, die schon seit Jahren mit einem Fitness-Tracker arbeiten. Und hier hört das Body Tracking ja auch noch lange nicht auf, denn mittlerweile und seit der FIBO 2018 gibt es sogar schon Sportbekleidung, die dauerhaft die Körperfunktionen überwacht. Hierbei sind Sensoren an der Bekleidung angebracht, die nicht nur deinen Puls messen, oder sich mit deinem aktuellen Wasserhaushalt befassen, sondern auch deine Haltung verbessern können. Hierzu sind Sensoren beispielsweise im Rückenbereich des Shirts angebracht, die dich durch leichten Druck an die richtige Haltung der Wirbelsäule erinnern. Ein ziemlich abgefahrenes Thema, finde ich. Skurril wird es aber, wenn ich dir erzähle, dass ein Hersteller einen Spiegel entwickelt hat, der deine körperlichen Veränderungen bezüglich Zusammensetzung, Muskelanteil etc. direkt anzeigen kann. Und ein ziemlich findiger Entwickler hat einen Spiegel auf den Markt gebracht, der deine Haltung anhand des Spiegelbilds korrigieren kann, es wird also scheinbar noch einiges geboten. Da scheint das klassische Body Tracking bezüglich Pulsmessung, Schlafrythmus oder Schrittzählung fast angestaubt und völlig nostalgisch. Der Mensch wird heute immer stärker für den eigenen Körper sensibilisiert, das zeigt mir ja schon die Resonanz für mein Personal Training und die Entwicklung geht da meiner Meinung nach die richtige Richtung. Man darf also sehr gespannt sein, wie diese Entwicklungen den Markt revolutionieren können. Für mich persönlich sehr interessant, besonders was die Haltungskorrekturen oder den skurrilen Spiegel für die Körperzusammensetzung betrifft.

 

Die Fitness-Szene steht auf Convenience

Fitness-Tracker und Body-Tracking erfreut sich also nach wie vor steigender Beliebtheit mit klarer Aufwärtstendenz für die gesamte Produktpalette rund um dieses Thema. Ein weiteres Thema wäre aber der Bereich Convenience, denn hier geht es meiner Meinung nach erst so richtig los. Hier könnte man schon von zahlreichen Apps auf dem Markt sprechen, aber was meine ich überhaupt? Ich selbst habe viele Klienten, die ich seit Jahren zu Hause in ihren eigenen Räumlichkeiten trainiere, weil diese Klienten vielleicht schlichtweg einfach bestimmtes Training vorziehen, oder auch vielleicht nicht unbedingt große Fitness-Studios mögen. Die Industrie hat dies zu einem ganz anderen Punkt gebracht, denn es gibt ja auch viele Menschen da draußen, die lieber zu Hause und nicht im Studio trainieren, weil es eben viel bequemer ist als erst noch Tasche packen, zum Studio zu fahren, hin und her fahren und und und. Und hier hat sich ein maximal digitaler Markt etabliert, denn mit den Cyber-Gyms, oder Online-Gyms, wird der Weg zum Fitness-Studio plötzlich nur noch der Weg zum Tablet und ab vor den Fernseher. Klar, es passt ja eigentlich alles zur digitalen Revolution, aber was komplett fehlt, ist doch die soziale Komponente, die den Besuch eines Fitness-Clubs mit sich brächte, wenn man stattdessen alleine zu Hause das Workout durchziehtz, vor allem wenn man dieses Workout vor dem Tablet oder Fernseher absolviert. Aber berechtigt wirst du nun einwenden, wo denn der Unterschied liegt, ob ich das Training maximal motiviert alleine, mit Personal Trainer oder im Fitness-Studio durchführe, oder eben stattdessen per App vor dem Monitor. Denn Fakt ist, dass das Training natürlich ebenso hart sein könnte, wie im Studio, mit Personal Trainer, oder im eigenen Hantelkeller. Bestes Beispiel für diese Entwicklung ist ja nun mal Freeletics, denn auch hier trainierst du mit dem Smartphone und hast sogar noch eine große Community am Start, mit der du dich messen kannst. Und auch ich sehe diese Entwicklung, gerade bei den ganzen Cyber- und Onlinetrainings sehr positiv, denn wer sich topfit machen will, bekommt viele Möglichkeiten an die Hand, ohne im ersten Step die Komfortzone verlassen zu müssen und sich vielleicht mit Nicht-Idealfigur ins Studio trauen zu müssen. Und jetzt denk auch noch mal an die 80er Jahre, in denen du vielleicht mit Hilfe von VHS-Kassetten und Aerobic-Videos in Form kommen wolltest. Den ersten Schritt Richtung Traumfigur bieten diese Cyberkurse, Onlinetrainings, Fitnessapps und und und. Aber auch Personal Training wird dadurch nicht minder spannend, denn auch ich habe viele Klienten, die sich auch schon mit Online-Konzepten die ersten Muskeln antrainiert haben, im Personal Training aber dann die individuellen Reize bekommen haben, die für eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich waren, denn die Individualität können Cyber-Kurse einfach nicht abdecken.

 

Wenn du in der heutigen Zeit über eine FIBO schlenderst, dann werden dir natürlich nicht nur zahlreiche Sportgeräte-Innovationen auffallen, sondern auch, wie der Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittelmarkt explodiert ist. Ich kenne heute vermutlich nicht mal mehr 10 Prozent aller Anbieter für Nahrungsergänzungsmittel, denn in den 90ern gab es lediglich eine Handvoll ernstzunehmender Hersteller auf dem Markt, sodass man mit Weider, oder Ultimate Nutrition schon zwei Riesen der Branche kannte. Der heutige Markt rund um Nahrungsergänzungsmittel wächst jedes Jahr so enorm, dass du den Überblick über alle Hersteller nicht wirklich behalten kannst. 

Meine Devise daher schon seit Jahren: Achte darauf, wo das Nahrungsergänzungsmittel unter welchen Bedingungen produziert wird, schau dir die Rohstoffe an und entscheide dann, ob es in deinem Ernährungsplan wirklich Sinn macht. 

Ich selbst kaufe daher den Großteil meiner Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland und nur von sehr wenigen, exklusiven und ausgewählten Firmen, die auch im Ausland produzieren. Selbst bei den Lebensmitteln im Supermarkt, kannst du das ja auch mit höchster Aufmerksamkeit nicht vermeiden und musst es ja auch überhaupt nicht, wenn die Qualität deinen Ansprüchen genüge tut und du solltest einfach bei allem für deinen Körper auf eine hohe Qualität setzen. Dein Auto betankst du ja auch nicht mit Margarine und wunderst dich dann, dass der Schlitten nicht mehr anspringt. Denn du tankst genau den Kraftstoff, den dein Wagen benötigt. Bei deinem Körper solltest du mit der gleichen Wertschätzung die Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel auswählen. Auf der FIBO wirst du dahingehend vielleicht schon im ersten Step wirklich sensibilisiert für Produkte von denen du lieber die Finger lassen solltest und von Produkten, die einen echten Mehrwert bringen. Bei meiner Recherche habe ich viel zum Thema Nahrungsergänzungsmittel gelesen, die aber meines Erachtens nicht wirklich revolutionär sind, was aber auffällt ist auch hier ein Richtungswechsel zu Convenience. Denn es gibt ja seit Jahren nicht nur schon zahlreiche Anbieter guter Convenience-Produkte für echt gute und gesunde Mahlzeiten, wie beispielsweise Fittaste, sondern auch gibt es einen Trend Richtung Supplements und Proteinshakes, weil die Menschen sich auch ernährungstechnisch bequemer an guten Nährstoffen bedienen möchten. Ich selbst habe solcherlei Erleichterungen mittlerweile auch zu schätzen gelernt, seit die Zwillinge da sind, denn meine Arbeitstage beginnen meist ab 4.30 aufwärts und die ersten Coachings absolviere ich in aller Regel ab 6. Da ist es schon sehr bequem auf Meal Replacement oder auch Convenience zurückgreifen zu können. Hier auf dem Sektor wird es also garantiert vieles geben, was uns auch zukünftig das Leben erleichtert.

Über Geschmack lässt sich beim SWARM Protein Riegel nicht streiten

Der SWARM Proteinriegel war auf der FIBO 2018 ein echter Hingucker.

In zwei oder drei Artikeln meiner Recherche bin ich darüber hinaus auf zwei echt spannende Innovationen gestossen, die auch auf der FIBO für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Eines dieser Produkte habe ich selbst im letzten und vorletzten Jahr kennenlernen dürfen, nämlich die SWARM Proteinriegel. Hör dir dazu gerne auch noch meine Interviewfolge mit den beiden Gründern von SWARM Protein noch einmal an, denn die Insektenriegel haben wohl ganz schön für Aufsehen bei den Besuchern der Messe gesorgt und auch hier bin ich nach wie vor der Meinung, dass dieser Riegel sich etablieren wird und nicht nur Nischenprodukt bleibt. Insgesamt gesehen ist das Insektenprotein für die gesamte Welt nämlich auf kurz oder lang sicher eine Alternative zum klassischen Fleischkonsum, garantiert. Die zweite Innovation, von der ich ebenfalls in jedem Artikel meiner Recherche gelesen habe, ist das Proteinbier. Für alle Biertrinker wohl eine echte Erlösung. Ich selbst muss dies aber eher mit einem Zwinkern abtun, denn zum einen bin ich kein wirklich Biertrinker und zum zweiten muss man aus meiner Sicht nicht aus jedem Produkt ein Fitnessprodukt erzwingen. Das Bier mag was können, denn es bringt bei 21 Gramm Protein auf 100 ml Bier einen Großteil BCAA mit und ist natürlich alkoholfrei. Wer’s braucht, meins wärs nun nicht unbedingt, aber wer weiß, vielleicht setzt sich auch Proteinbier durch. Vorstellen könnte ich es mir durchaus 🙂 Du siehst, Ernährungsinnovationen kommen auch bei der FIBO nicht zu kurz und auch hier, gerade bei der Ernährung, hat sich in den letzten 20 Jahren viel mehr getan, als lediglich eine Entwicklung hinsichtlich veganer und vegetarischer Ernährung. Der Mensch ernährt sich heute einfach viel bewusster, intuitiver und klüger als vor 20 Jahren. Dies kann ich selbst definitiv bestätigen und finde diese Entwicklung nicht nur wichtig, sondern sehe auch hier wieder Schritte in die richtige Richtung.

 

Crossfit ist Motivation pur

Crossfit ist ein sagenhafter Wachstumsmarkt, der mit seinem Trainingsstil ein deutliches Zeichen setzt. Sportler setzen auf Ergebnisse, statt auf Hochglanz polierte Sportgeräte

Fitness und Bodybuilding entwickelt sich zu Crossfit und Functional Training

Die Crossfit-Szene wächst jedes Jahr um mindestens 200 Prozent und dies zeigt auch wieder wo der Trend vom klassischen Bodybuilding hingeht, denn Crossfit ist eine perfekte Mischung aus olympischem Gewichtheben, Kraftsport und Ausdauer. Die aus meiner Sicht beste Lösung für perfekte Fitness und Gesundheit. Ebenso etabliert hat sich das Functional Training rund um die Kettlebell, Schlingentrainer und Therabänder, denn hierbei treibst du da Sport, wo du es möchtest. Mit der Kettlebell im Feld, oder mit dem Schlingentrainer am Strand, du hast die Wahl. Die Fitnessbranche ist aber vom Funktional Training so begeistert, weil es die Zeichen der Zeit erkennt. Heute will der Sportler einfach nicht mehr an einer Maschine arbeiten, an der er wohlmöglich nach seinem Bürotag zu allem Überfluss auch noch sitzen muss, sondern möchte sich maximal funktionell und alltagstauglich bewegen. Und hier setzt Functional Training an: mit maximal funktionellen Bewegungen, die dir auch im Alltag ein verbessertes Körpergefühl mitgeben und dich für Alltagsbewegungen schulen, die richtigen Bewegungsmuster zu etablieren. Beim Crossfit bist du auch Maximal funktionell unterwegs, denn kein echter Kraftsportler heutzutage kommt an Grundübungen, olympischem Gewichtheben, oder blankem Krafttraining vorbei und wenn du dann auch noch die Rufe des Rudels im Rücken hast, überschreitest du Grenzen. Crossfit setzt auf voll auf Social und Familyfeeling und ist aus diesem Grund garantiert nicht nur Erfolgsfaktor für viele Crossfitbox-Betreiber, sondern auch für die Sportler selbst, denn Crossfit macht in der Gruppe einfach mega Spaß und gibt dir die Wertschätzung für deine Leistungen, die sich jeder Sportler aus tiefstem Herzen wünschst. Wie viele Erfolgsgeschichten toller Menschen Crossfit schon hervorgebracht hat, weiß ich nicht im Ansatz, aber ich weiß, dass Crossfit viele Menschen verändert hat, viele Menschen haben mit Crossfit den Weg zu einem gesunden und sportlichen Körper gefunden und ihre gesundheitliche Leistungsfähigkeit geradezu in die Umlaufbahn katapultiert. Es vergeht wohl kein Tag, an dem ich nicht auf Instagram Wieder eine mega motivierende Story lese, in der ein unsportlicher, vielleicht sogar gehandicapter Mensch mit Crossfit ein neues Leben beginnen konnte. Hier geht die Tendenz klar hin, denn vielleicht sehen schon in 10 Jahren unsere Fitness-Studios ganz anders aus, als heute. Treu dem Motto, die Maschinen stehen mir im Weg bei meinem Krafttraining :)) Wie Till Sukopp in meinem Interview erzählte. Till ist nämlich auch wie ich davon überzeugt, dass man als Kraftsportler mit freien Gewichten arbeiten sollte und keine auch noch so ausgeklügelte Fitness-Maschine benötigt. Beim Functional Training ist es ja nicht anderes. Was für dich genau Functional Training ist, darfst du selbst definieren. Per se ist alles eigentlich schon Functional Training, wenn es nun mal funktionell ist und Kreuzheben mit der Langhantel zum Beispiel ist auch Functional Training weil Kreuzheben mal eben eine maximal alltagstaugliche und sehr funktionelle Langhantelübung ist. Du merkst, die Branche um die Fitness und Bodybuildingszene entwickelt sich klug weiter, denn auch schon vor der Entwicklung der ersten Nautilusmaschine in den späten 60ern, trainierten alle Bodybuilder der Welt funktionell und hier wird die Reise auch zwangsläufig wieder hinführen, je mehr Sportler und vor allem Kraftsportler erkennen, dass sie die besten und nachhaltigsten Ergebnisse mit dem funktionellen Heben von Gewichten erreichen werden. Ich freue mich über diese Entwicklung, nicht nur für Crossfit, sondern auch für die Sportler da draußen!!

 

Zeit ist kostbar – Das gilt auch für das effektivste Workout

Was darf im Jahr 2018 auch keinesfalls auf einer Fitness und Bodybuilding-Messe unterschätzt werden? Das Thema Zeit, mit dem wir heute alle angetriggert werden, denn wer möchte nicht Zeit sparen, effizienter und ökonomischer Dinge erledigen und einfach schneller von A nach B kommen? Keiner von uns hat Zeit zu verschwenden und genau aus dem Grund boomen auch alle Trainingsmethoden Geräte und Applikationen, die einem Sportler bessere Ergebnisse bei geringerer Zeitdauer versprechen. Und an dem Punkt kam schon vor vielen Jahren EMS-Training und natürlich die Powerplate an den Start. Beim EMS Training, also der elektronischen Muskelstimulation, wird dein Körper mit Hilfe von Elektrostimulation trainiert und fit gemacht. Bei der Powerplate zielt das Training besonders die Entwicklung und Verbesserung der Tiefenmuskulatur auf den Plan. Beide Methoden haben sicherlich ihre Berechtigung, Beim EMS-Training beispielsweise habe ich schon vor wenigen Jahren Studien gesehen, die das Training definitiv positiv betrachten lassen. Denn innerhalb der ersten 3 Monate regelmässigen EMS-Trainings sind Resultate von bis zu 70 Prozent eines vergleichbaren Krafttrainings zu verzeichnen. Problem ist nur, dass nach der Adaptation des Körpers nach 3 oder mehr Monaten die Resultate Schritt für Schritt ausbleiben. Bei der Powerplate ist es ähnlich, denn irgendwann hast du auch auf der Rüttelplatte dass höchste Level erreicht und dann kommt keine Steigerung mehr. EMS-Training ist aber nach wie vor ein Publikumsliebling, kannst du doch flux mal in der Mittagspause eine Viertelstündchen Sport treiben. Und genau hier setzt ja der Trend und vor allem dem Boom um die Rüttelplatte und den Reizstrom an, denn auch dem Menschen mit extrem wenig Zeit ermöglicht EMS ein vollständiges Trainingsprogramm für den ganzen Körper in Rekordzeit. Und mal ehrlich, ich freue mich doch, dass ein Mensch, der überhaupt keinen Sport treibt irgendwann mit EMS vielleicht genau das Richtige gefunden hat. Denn Zero Sports und Minimalprogramm können schon ganz schön Unterschied machen. Ich persönlich glaube ja, dass der ganze Hype um EMS und Powerplate so langsam in den letzten Zügen ist, denn ich schätze, dass die Mikrostudios für EMS in spätestens 10 Jahren eher der Vergangenheit angehören, aber das ist nur eine Vermutung. Fakt ist aber grundsätzlich, dass viele mittlerweile aktive Sportler mit EMS überhaupt erst den Weg zum Sportler für sich etablieren konnten, nämlich an dem Punkt an dem sie merkten wie wertvoll Sport für ihr Leben sein kann und welchen Mehrwert Sport mitbringen kann. Von daher hoffe ich, dass dieser Einstieg auch in vielen Jahren noch existiert, auch wenn EMS dann vielleicht nur noch als Teilbereich von Fitness-Anlagen besteht. Und wenn wir schon bei der maximalen Zeitausschöpfung während des Trainings sind, dürfen wir auch nicht die neuesten Innovationen vieler Ausdauergerätehersteller vergessen, die nämlich dank moderner Technik auf Cinema setzen. Denn, fändest du es auch nicht mega cool, während eines langweiligen Ausdauertrainings auf dem Laufband, wohlmöglich per Dauermethode sogar, einen aktuellen Blockbuster schauen zu können? Dieses Feature wird es bestimmt auch bald schon in deinem Fitness-Studio geben, denn die Hersteller setzen alle auf hochmoderne voll digitalisierte Displays mit der Anbindung an zahlreiche Video-On-Demand Anbieter. Außerdem gibt es viel Entertainment bei modernen Ausdauergeräten, weil nicht nur der heutige Sportler digitale Welten voraussetzt, sondern auch Hersteller genau an dem Punkt ungeahnte Möglichkeiten sehen. Zeit ist Geld und auch ich habe dieses Thema in meinem Personal-Training aufgegriffen, denn mit einer Kettlebell bekommst du auch in Rekordzeit die Traumfigur, auch wenn du vorher schon Erfahrung mit EMS gemacht hast. Und für Entertainment, sorgt dein Coach höchstpersönlich, denn dafür stehe ich mit meinem guten Namen 🙂 

 

Functional Training in der Gruppe

Für das perfekte Workout benötigst du nicht immer Maschinen, sondern kannst schon mit deinem eigenen Körper und Funktional Training beste Ergebnisse erwarten.

Mein Fazit zu den Innovationen der FIBO 2018 

Der Hype um die alljährliche Fitness und Bodybuilding-Messe ist definitiv berechtigt und wird auch keinesfalls den Reiz verlieren, denn die Fitness- und Bodybuilding Community wächst und wächst und entwickelt nicht nur jedes Jahr neue innovative Trainings- und Ernährungsmodelle, sondern bringt auch jedes Jahr echte Innovationen auf den Markt. Egal ob es um Body-Tracking, Functional Training, oder selbst skurrile Entwicklungen wie lernende Körperspiegel oder Proteinbier geht. Die Messe zieht jedes Jahr tausende Fitness- und Bodybuildingsportler an. Lediglich du selbst musst entscheiden, was für dich wirklich relevant ist und was im nächsten Jahr bereits der Vergangenheit angehört. So wirst du dieses Jahr noch zahlreiche Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln sehen, die im nächsten Jahr schon nicht mehr existieren und auch wird es sicherlich aktuelle Trends in der Szene geben, nach denen im nächsten Jahr, schon kein Hahn mehr kräht, aber es gibt auch in jedem Jahr echte Innovationen, wie zum Beispiel den SWARM Proteinriegel, oder die großartige Entwicklung die Functional Training immer innovativer macht und Crossfit zu einer Massenbewegung macht. Ich selbst freue mich jedes Jahr und bin immer wieder gespannt, wie lange sich ein Trend tatsächlich durchsetzt. 

Das Meiste und das wird dich ja auch nicht überraschen ist eben nur kurzzeitig auf dem Zenit, denn nur die wirklich überragenden Innovationen werden sich dauerhaft durchsetzen. Der heutige Sportler ist nämlich wie ja jeder andere Konsument durch die digitale Revolution der letzten 20 Jahre maximal sensibilisiert für jegliche Bewegung am Markt und das ist auch gut so, denn das Beste Produkt wird sich immer wieder durchsetzen.

Ja, und mit diesen abschließenden Worten, wünsche ich dir nun einen tollen und mega erfolgreichen Start in die Woche, bleib fit und gesund und vor allem maximal motiviert beim Krafttraining, denn die Veränderung beginnt jetzt, geh mit mir den ersten Schritt in ein sportliches und gesundes Leben, in deinem Traumkörper. Dein Figurexperte und Fitnesscoach, Poli Moutevelidis

Irgendwann wird sich der Mensch vermutlich nach alternativen Proteinquellen umsehen müssen. Die Jungs von SWARM Protein, sind da schon einen Schritt weiter. Denn ihre Proteinquelle der Zukunft haben sie schon für sich entdeckt; Insektenprotein.

Ihren SWARM Protein Fitness Riegel haben sie bereits entwickelt und wollen ihn nun der Welt präsentieren: Das besondere an diesem Fitness-Riegel sind seine Zutaten, denn im Grundbestandteil besteht der Fitness-Riegel aus Insekten-Protein.

In einem sehr spannenden Interview spreche mit den Jungs von SWARM Protein über ihre Visionen, ihre Produkte und weitere Möglichkeiten den europäischen Markt auch für Insektenprotein zu begeistern.

Proteinquelle Insektenprotein

 

Insekten bieten ein hervorragendes Aminosäuren- und Vitaminprofil und bieten eine beträchtliche Menge an Vitamin B12, darüber hinaus erfährst Du im Interview, weshalb der SWARM Protein-Fitness-Riegel außerdem absolut konkurrenzfähig ist.

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, dann ist die Grille als Proteinquelle für den Menschen mehr als 12-mal so effizient, alleine was die Haltung betrifft. Zudem braucht, wie hier im Beispiel gezeigt, ein Rind 92 Prozent mehr Landfläche bei der Haltung.

Grillen pflanzen sich zudem sehr schnell fort, was dem Menschen sicherlich zukunftsträchtig ein sehr hochwertiges Nahrungsprotein bieten dürfte.

Insekten-Protein im Vergleich

 

In asiatischen Ländern wie z.B. in Thailand ist der Verzehr von Insekten überhaupt nichts exotisches, in Europa sieht das Ganze schon anders aus. Wie aber sieht der Fleischverzehr in beispielsweise mehr als 50 Jahren auf unserer Erde aus, sind alternative Proteinquellen notwendig?

Über diese und weitere Fragen sprechen wir im Interview und kommen auf eine eindeutige und klare Antwort.

Lass Dich einfach mal inspirieren und vielleicht sogar ruckartig überzeugen von einem besonderen Fitness-Riegel, dem SWARM Protein Riegel.

 

Über Geschmack lässt sich beim SWARM Protein Riegel nicht streiten

 

Ja, beim heutigen Thema scheiden sich wohl die Geister und ich muss ganz ehrlich sein; dieses ganze Theater um Facebook, Google, Twitter und Instagram gehört für mich und meine Generation nicht mehr auf die Prioritätenliste. Aber was hat dann der Traumkörper mit Social Media gemeinsam?

Wenn Du Dich auf Youtube klickst und mal die Kommentare liest, die größtenteils von 15jährigen verfasst werden, darfst Du Dir auch die Frage stellen, wie weit sich die Welt durch die sozialen Medien bereits verändert hat. Wenn Du bei Facebook den neuesten Fitnesstrend aus den USA siehst, wird davon erst am nächsten Tag im Fernsehen berichtet und wenn die Fitness-Stars aus den USA von ihren Fitness Geheimnissen twittern, kennst Du die Trends schon vor den einschlägigen Fitness Magazinen.

Ja, ich gebe es zu: ich kann das ganze Gedöns einfach nicht mehr so feiern, als wenn ich ein Teenager wäre, vermutlich zumindest 🙂 Aber mir scheint es heute wirklich so, dass Du maximale Bandbreite geben musst, um heute noch mitreden zu können. Wenn Du nicht auf den Facebook. Youtube und Google Trend aufspringst, dann zieht das Leben scheinbar an Dir vorbei.

TRX Training ist für das Outdoorworkout perfekt geeignet.

 

Was macht ein Social Media Fitness Insider?

Klar, ich will einfach nicht rund um die Uhr wissen, was die Fitness-Professionals essen, wie sie trainieren, mit welchen Geräten sie ihre Muskeln aufbauen und nach welcher Strategie sie verfahren. Aber auch ich habe mich dem ganzen Wahn rund ums Social Media Leben schon hingegeben und auch mal meine gekochten Gerichte gepostet 🙂 aber leider finde ich das recht albern, wenn ich das Ganze ohne das Rezept poste. Mein Training dokumentiere ich auch nicht täglich mit einem Selfie aus dem Umkleideraum, der Dusche, dem Studio oder von sonst wo.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass man hin und wieder auch mal mit dem Strom schwimmen sollte und aus dem Grunde plane auch ich meine Social Media Aktivitäten, sicherlich nicht so akribisch wie die Stars, aber ich habe meine Anlaufstellen, auf denen man mich findet.

Ich bin ganz und gar sicher kein Trendsetter, aber auch ich sehe die Notwendigkeit sich am Social Media Leben zu beteiligen, denn ich bin seit 24 Jahren ein Insider im Fitness- und Bodybuildinggeschehen und auch ich freue mich, dass sich Menschen genau dafür interessieren, was ich zum Besten zu geben habe. Dabei achte ich selbst auch darauf, dass ich Dir maximal hochwertigen Content liefern kann und Du davon profitierst, wenn Du Dir meine Beiträge auf Google anschaust oder auch mal das ein oder andere meiner Youtube Videos.

Aber, ich bin eben kein 20-jähriger Youtuber mehr mit mehreren Tausend Follower und auch bei Facebook werde ich wohl keinen Fitnesstrend kreieren, auf den Millionen Klicks folgen, aber darum geht es mir persönlich auch überhaupt nicht. Mein Bestreben ist es Dir Informationen zu liefern, um Dich und Deine Ziele nach vorne zu bringen und Dir durch meine Artikel, Beiträge und Facebook-Posts einen Mehrwert zu liefern.

Wenn ich es dabei nicht schaffe, mich so in den Vordergrund zu drängen, wie die Fitness-Stars der Social Media Welt, dann verzeih mir das einfach, aber Dir täglich zig Beiträge auf Google und Instagram um die Ohren zu hauen, liegt mir einfach nicht. Auch wenn ich immer noch „on Stage“ zu sein scheine, bin ich doch eher Entertainer für Dich geworden, als meine eigenen Fortschritte im Netz an die große Glocke zu hängen.

Behalte Deine Ziele vor Augen

Und wie kannst Du nun durch Social Media für Deine Fitness profitieren ?

Wie ich ja schon geschrieben habe, ist es für mich zwingend notwendig, dass meine Beiträge in den sozialen Medien einen Mehrwert für Dich und Deine gesundheitlichen Ziele haben. So sollte es für Dich grundsätzlich wichtig sein, Dir genau das aus der unfassbaren Flut an Fitness-Tipps, Gesundheitstrends und Trainingsstrategien herauszuholen, was eben genau Dir weiterhilft. Du brauchst garantiert keine 576 Vorher-Nachher Bilder anderer Sportler, auch brauchst Du nicht noch das 5346. Selfie Deiner Lieblingssportlerin und auch werden Dir die Gym-Fails einfach nicht bei Deinen Trainingszielen helfen. Genau so wenig wie Dich Fitness-Youtuber weiterbringen, die von Bodybuilding als Leistungssport schwafeln und selbst noch keine Bühne betreten haben. Mir ist bewusst, dass Teenies das alles total cool finden, aber Du bist kein Teenie, wenn Du meinen Blog liest.

Also, nutz das Social Media Angebot zu Deinen Gunsten und klick Dich gezielt durchs Netz und saug 100 Prozent hochwertiges Wissen auf, was Dir wirklich dabei helfen kann, Dich als Sportler weiterzuentwickeln. Ich selbst verfolge beispielsweise nur einige wenige Youtuber, einer davon ist Johannes Kwella, auch bei Facebook bin ich sehr gezielt unterwegs, wenn ich dann mal was zu meinem Lieblingsthema anklicke, und im Netz ist eine sehr hochwertige Seite für mich das Functional Training Magazin und natürlich einige der Blogs, die ich Dir auf Facebook empfehle.

Sei wählerisch und pick Dir die Rosinen heraus, wenn Du mit Social Media tatsächlich etwas erreichen willst, was Dein Training nach vorne bringen soll, statt Dich nur von A nach B zu klicken und das 500000. Cheatmeal des Fitness Youtubers XY anschauen zu müssen.

 

Mein Social Media Fitness-Fazit 

Wir leben heute in einer digitalen Welt und auch ich versperre mich natürlich dieser Entwicklung nicht, weil ich als Fitness Insider etwas zu sagen habe, was auch Dir dabei helfen kann, Deinen Traumkörper aufzubauen. Und auch wenn ich kein Trendsetter bin, oder jedem Trend hinterherrennen muss, zeige ich Flagge und bin in der Welt der sozialen Medien zu finden.

Wichtig für Dich ist mir, dass Du Dich auf das konzentrierst, was Dich weiterbringt, sei also sehr wählerisch und lass Dich von neuem Wissen dazu inspirieren, Dich auf das nächste Level zu trainieren. Und wenn Du nicht mehr weiterkommst, weißt Du spätestens jetzt, dass ich mich darüber freue, wenn Du mich um Hilfe bittest. Schreib mir einfach, wo Du hin möchtest und wo es jetzt hapert, ich antworte auf jede Mail so schnell ich kann.

Dein Personal Trainer im Ruhrgebiet.

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ich habe vor einiger Zeit eine so witzige Geschichte zum Thema Trainings-Booster erlebt, dass ich sie eigentlich kaum glauben könnte, wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte.

Dazu ist sie aber auch noch so witzig, dass ich sie für euch am liebsten nachstellen wollen würde.

Es hat sich tatsächlich so zugetragen:

Ich sage ja immer; der Job als Personal Trainer oder Fitnesscoach, ist so vielfältig und interessant und man erlebt noch jeden Tag etwas, von dem man auch noch Wochen später erzählen kann.

In jedem Fall war ich also auf der Trainingsfläche unterwegs, als ein junger Mann auf mich zustürmt. Kreidebleich mit seiner großen Sporttasche kommt er also auf mich zu und fragt, ob ich gerade mal eine Minute Zeit habe, er hätte eine wichtige Frage. Mein erster Gedanke war natürlich „Ist alles ok mit Dir?“ Er druckst ein wenig rum und sagt dann, dass er sich nicht so wirklich gut fühlt, denn ihm wäre gerade aufgefallen, dass er seinen Booster nicht dabei hat. „Ja und nu ? Wo ist das Problem ? Dann trainierst Du halt eben ohne nen Booster.“ sag ich zu ihm. Da macht der junge Mann in seinem jugendlichen Leichtsinn große Augen und fragt mich: „Sollte ich nicht lieber nach Hause fahren und mir den Booster holen? Ist das denn gesund ohne meinen Booster zu trainieren ?“ Alle die mich persönlich kennen wissen, dass ich mir bei einer solchen Steilvorlage natürlich nicht nehmen lasse, das Thema nun mal ernsthaft anzugehen.

Ich setze also mein „ernsthaftes“ Pokerface auf und sage dem jungen Mann: „Deine Frage ist natürlich sehr berechtigt und wenn ich Du wäre, würde ich eventuell vielleicht tatsächlich nach Hause fahren, den Booster einnehmen und dann erst wieder zum Training kommen. Vergiss nicht, welches Loch der heutige Tag in Deine Trainingsdokumentation reissen würde, die Du hoffentlich führst. Wie willst Du den Tag heute argumentieren können, wenn Du Dir in einem halben Jahr die heutigen Trainingsgewichte anschaust. Und vergiss nicht Deine Thermogenese heute, ganz zu schweigen vom vermutlich ausbleibenden Pump in der Maximalkontraktion.“ Darauf er wieder: „Ja, ich glaube das hat XY auf youtube auch so erklärt und ohne Booster soll man doch nicht trainieren, das wäre kontraproduktiv und ungesund.“

Leute, ich konnte nicht mehr und musste wirklich lachen. Ich konnte den jungen Mann auch dann davon abhalten, das Training frühzeitig zu beenden, um unnützerweise wieder den Heimweg anzutreten um einen Booster einzunehmen. Ich hab den jungen Mann natürlich auch nicht im Regen stehen lassen und ihm gesagt, dass meine Argumentation verständlich ironisch gemeint war. Aber bei der Vorlage ? Naja, auf jeden Fall haben wir uns dann im Allgemeinen mal über Trainingsmotivation unterhalten und Sinn und Unsinn eines Boosters. Seitdem kann ich ihn davon überzeugen, dass seine Trainingsleistungen nicht in Verbindung mit einem Booster stehen.

Ich denke, wenn ein Sportler sich erst mit einem Booster in Trainingsstimmung bringen kann und ihm ohne die Zugabe der meist ziemlich chemisch zusammengestellt schmeckenden Inhaltsstoffe der „Fokus“ oder der entsprechende Pump beim Training fehlt und er wegen dem Zeugs wirklich nach Hause fahren würde, sollte er seine Zielsetzung und Herangehensweise im Training deutlich überdenken.

Natürlich tragen die Industrie und natürlich auch sinnfreie Youtube-Kanäle dazu bei, dass die derzeitige Generation der Fitness-Sportler sich oft verunsichert dem Thema nähert. Da heißt es bei Youtube, dass Du ohne den Booster nicht die notwendige Power mit ins Training bringst, oder ein anderer „Experte“ spricht von seinem Fokus, der ihm ohne seinen Booster fehlt. Wenn ich so nen Schmu höre kann ich nicht anders als laut lachen, aber so ist es nu und die Leute glauben alles, was einem die selbsternannten Youtube-Profis an die Backe quatschen. Nicht falsch verstehen, es gibt durchaus sehr seriöse und extrem gute Youtuber, aber man muss dann suchen.

Auch stehe ich persönlich natürlich dem Thema Booster nicht unbedingt negativ gegenüber, insofern ich weiß wie und wann ich denn mal so ein Pülverchen einsetze. Ich habe natürlich über Produkttests von Firmen immer wieder mal nen Booster dabei, den ich dann ausprobieren kann. In den meisten Fällen haben die Pülverchen ja dezent wohlklingende und teils selbstironische Namen und oft ist das Zeug sowas von chemisch, dass man es doch lieber das Klo herunterspülen sollte, aber der ein oder andere Trainingsbooster erzielt ja auch eine gewisse Leistung. Aber man sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob man ohne einen Booster kein ordentliches Training absolvieren kann.

Ist man jemand von der Truppe, der ständig Selfies posten muss und zeigen muss, wie hart er trainiert ? Dann dürfte schon eine Besserung und höhere Trainingsleistung erzielt werden, wenn diese Sportler Selfies und ewiges herumgetippe auf dem Smartphone auf nach dem Training verschieben. Zudem es mega nervig ist, wenn die Sportler dann endlos lange die Flachbänke blockieren 🙂

Und natürlich ist die „Nicht-Einnahme“ eines Trainingsbooster nicht ungesund, eher vielleicht im Gegenteil, bei manch einer Chemiesuppe aus dem europäischen oder amerikanischen Ausland.

Kurzum; hast Du Deinen Booster vergessen, schau mal wie intensiv Dein Training ist, wenn Du Dich wirklich auch endlich mal uneingeschränkt auf das Training konzentierst. So schön es ist, dass unser Sport in den letzten Jahren zum Trend geworden ist, so viele Hersteller von Pülverchen und selbsternannte Youtube-Experten sprießen wie Pilze aus dem Boden. Wie bei allem im Leben, muss man selbst entscheiden was man sich davon annimmt und was nicht. Wie bei allem im Leben ist die goldene Mitte nämlich meist der richtige Ansatz.

Für mich selbst stelle ich mir gerne die Frage, was ich vor 20 Jahren gemacht habe. Als ich in den 90ern mit dem Sport anfing wurde man belächelt, wenn es hieß, dass man sich im Fitness-Studio fit hält und daran interessiert wäre Muskelmasse mit Hilfe von Krafttraining aufzubauen. Wir hatten nicht annähernd die Produktpalette, mit der sich heutige Sportler auseinandersetzen können. Bei uns standen damals andere Prinzipien auf dem Plan und wir brauchten damals auch nicht sowas wie nen Trainingsbooster.

 

Damals hieß mein Trainingsbooster „Der Wille zu Spitzenleistung“

Der unabdingbare Wille bei jedem Training Spitzenleistung zu geben und in jedem Training ein bisschen mehr aus sich herauszuholen, um am Ende der Wettkampfsaison mit dem heißbegehrten Titel belohnt zu werden. Für mich galt es, so lange ich denken kann, im Training mein bestes zu geben. Ich habe mich nie auf etwas anderes als meine eigene Trainingsleistung verlassen. Für mich lautete es, die mentale Einstellung zu Spitzenleistung auf dem Weg zum Training bereits im Kopf zu manifestieren. Visualisierung habe ich damals bereits unterbewusst angewandt, auch wenn ich es heute bewusst einsetze, um an meiner Qualität, meiner Kraft und meiner Trainingsbereitschaft zu arbeiten.

Der beste Booster ist für mich der mentale Kick. Mit dem unbändigen Willen, Bestleistung zu bringen und wirklich jedes Training zum Event zu machen, bin ich seit 23 Jahren in Form. Und da kommt auch keine Chemie heran, ausgenommen die natürlichen chemischen Prozesse, die während der Vorbereitung und Durchführung beim Training in meinem Körper ablaufen.

Ernsthaft trainierende Sportler gab es damals sicherlich mehr als heute, denn viele vergessen heute, dass es sich bei unserem Sport nicht um eine Modeerscheinung handelt, sondern um eine ganzheitliche Lebenseinstellung. Ich finde es großartig, dass sich heute so viele Sportler mit Krafttraining fit halten, aber ich denke auch, dass es sich bei vielen um Trendsportler handelt, die in den kommenden Jahren vielleicht auch schon wieder einem anderen Sport folgen. Alles nicht schlimm.

 

Der Trainings-Booster als Trendsetter

Der Hype Fitness-Sport, Wettkampfteilnahme und Supplements, ist derzeit vermutlich auf dem Höhepunkt, aber für jeden Sportler der unseren Sport ebenso liebt und verinnerlicht wie ich, wird es kein Modetrend sein. Ich schätze dass wir wieder bei unseren 5 Prozent sind. Schau nach links und rechts, 95 Prozent der Gesichter die sich mit Selfies, Chat und Booster vorantreiben haben in den nächsten Jahren schon wieder einen anderen Trend, dem sie nachjagen.

Nun ja, so viel zum Thema Booster. Es gibt übrigens zu guter letzt doch noch etwas, was Dich auf Knopfdruck hellwach macht und auch dazu beitragen kann, dass Dein Training eine Art Boost erfährt. Seit den 90ern mache ich es mir zu Nutze und trinke vor dem Training schon mal gerne einen doppelten Espresso oder einen starken Bohnenkaffee. Die Menge an Koffein ist zwar nicht mit der eines Boosters zu vergleichen, aber ein doppelter Espresso hat durchaus auch seine 100mg Koffein. Zeitnah vor dem Training eingesetzt wirkt dieser kleine Wachmacher dann ganz ordentlich und sorgt auf natürliche Weise für eine verbesserte Thermogenese und macht Dich beim Training hellwach.

Probierts mal aus und macht Euch bewusst, dass nur Ihr entscheiden könnt, wie intensiv Euer Training ausfallen wird, kein Booster der Welt kann dies beeinflussen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch nun ein schönes Wochenende.