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Heisshunger und Fressattacke? Das ist der Grund!

25. März 2019 / Ernährung
Heisshunger und Fressattacke? Das ist der Grund!

Wie du Heisshunger und Fressattacken umgehen kannst, weil du die Ursache kennst!

Wenn der Heisshunger kommt, solltest du wissen, wie du dieser Fressattacke Herr wirst!

 

Hast du schon mal, wie fremdgesteuert, den Süßigkeitenschrank geplündert, oder bist Mitten in der Nacht aufgestanden, um dann den Kühlschrank sprichwörtlich leer zu essen? Oder hast du nach einem langen Arbeitstag auch schon einmal den Heißhunger auf Süßes oder Salziges verspürt und diesem Wunsch dann zügellos nachgegeben? Viele Menschen da draußen kämpfen mit Heißhunger, ja, regelrechten Fressattacken. Wenn auch du betroffen bist und bislang keinen Weg aus der wie ferngesteuerten Völlerei siehst, zeige ich auch dir heute die Auslöser. Welche Ursachen der Heißhunger nämlich wirklich haben kann, die du ab sofort auf dem Schirm haben wirst, erfährst du jetzt. Hier im Podcast!

 

Wann hattest du die letzte Fressattacke und bist dem Heisshunger erlegen?

Auch dir ist garantiert bewusst – Eine, wie aus dem Nichts auftauchende Fressattacke, kann deine sportlichen Ziele und deinen Traum vom Wunschkörper im Keim ersticken. Wie wichtig ist wohl in diesem Falle, die Ursache zu kennen, um es gar nicht so weit kommen zu lassen?

 

Heute werde ich dir daher:

  • die vielleicht für dich noch unbekannten Ursachen aufzeigen, die Fressattacken auslösen können.

  • Du wirst verstehen, was dein Körper dir mit der Lust auf die Schokolade oder den Kartoffelchips wirklich sagen möchte.

  • Wieso und wann der Weg zum Arzt für dich unerlässlich ist.

  • Und, wieso du im Leben nicht nur die richtigen Nährstoffe benötigst, sondern auch die richtige Balance.

 

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, denn ich habe als Kind unheimlich schlecht gegessen und mich sehr ungesund ernährt. 

Wie gerne würde ich dir jetzt sagen, dass ich ein echtes Wunderkind war, was ohne Süßigkeiten oder das Verlangen danach groß geworden ist, aber dem ist nicht so. 

Denn auch ich wusste schon als Kind, wie lecker dieses ungesunde Zeug in knallbunten Farben ist.

Als Kind habe ich wohl nach heutigem Wissen, nicht die Verhaltensweisen beim Essen mitgebracht, die ein High-Performer mitbringt.

 

Bis zu meinem 14. Lebensjahr wog ich gerade mal 38 Kilogramm, ein Jahr später war ich zwar schon 5 Kilo schwerer, aber immer noch ein schmächtiger Teenager.

Es gab damals Tage, an denen habe ich vor der Schule das Frühstück abgelehnt und bin dann ohne Frühstück zur Schule gefahren. 

Habe meine – von meiner Oma, oder meiner Mutter mit viel Liebe und Sorgfalt vorbereiteten Schulbrote, nach der Schule wieder mit nach Hause gebracht, um in der Pause auf dem Schulhof, Süßigkeiten am Kiosk zu kaufen und mich davon satt zu essen.

Wenn ich dann auch mittags nichts essen wollte und meine Mutter mir das Essen sprichwörtlich reinzwingen hätte wollen, damit aber erfolglos blieb, gab es dann die komplette Volldröhnung am Nachmittag, wenn ich vor meiner Lieblingsserie am Fernseher sitzend, die komplette Tüte Süßigkeiten, Chips oder sonst was verputzt habe.

Und zum Abend hin habe ich dann nicht selten echte Fressattacken bekommen, denn ich habe meinem Körper den ganzen Tag lang ja nur leere Kohlenhydrate geliefert. 

Ein über die Lebensmittel aufgenommen überaus ausbaufähiges Vitaminangebot bereitgestellt und von Proteinen und guten Fetten will ich erst gar nicht sprechen.

 

Stattdessen gab es dann am Abend Chips, Cola und Schokolade, kein Witz!

 

Auch wenn meine Kindheit und die Jugend natürlich nicht nur so verlaufen ist und ich natürlich auch, gerade gedrängt durch meine Eltern, gesunde Essgewohnheiten angenommen habe, blieb dieses Ernährungs-Verhalten dennoch lange meine Baustelle. 

Ja, und mein ungezügeltes Essverhalten wurde mir erst vollends bewusst, als ich mit 15 Jahren mit dem Kraftsport begann, denn nicht nur, dass ich bis dato immer noch chronisch unterernährt war, ich habe meinem Körper auch in keinster Weise die Nährstoffe geliefert, die er für einen Heranwachsenden benötigt hätte.

 

Und, wenn ich heute darüber nachdenke wird mir bewusst, dass ich meine damaligen Fressattacken zum Abend hin selbst zu verschulden hatte, denn was blieb meinem Körper anders übrig, als dann zu versuchen alle Vitamine, Mineralien oder Makronährstoffe aus Süßigkeiten und Knabberzeug zu ziehen, und dies vermutlich eher schlecht als recht. 

Ich habe ihm einfach viele notwendigen Nährstoffe verwehrt.

 

Und selbst heute noch, muss ich mich zusammenreißen, um nicht in Verhaltensweisen meiner Kindheit zu fallen, denn ich habe es, Gottseidank, immer noch recht leicht schnell Körperfett zu verlieren, tue mich hingegen aber sehr schwer damit; Gewicht, bevorzugt Muskeln zuzulegen. Von schnellem Muskelzuwachs konnte ich immer nur träumen und musste mir Zeit meines Lebens jedes Gramm Muskelmasse hart erarbeiten. 

Daher stand Muskelaufbau und Gewichtszunahme auf der Prioritätenliste immer ganz weit oben und natürlich auch, außerhalb der Wettkampfzeiten eine hyperkalorische Kalorienzufuhr; ich verputzte also täglich mehr Kalorien, als mein Körper tatsächlich benötigt hätte, um das Gewicht zu halten.

 

Aber ich wollte ja zunehmen, und das will ich heute auch immer noch.

 

Wenn dieser Gedanke bei mir aufkeimt und ich mir darüber bewusst werde, dass Athletik toll ist, aber mehr Gewicht auf die Waage zu bringen noch toller, greife auch ich flott mal zur falschen, aber augenscheinlich in dieser Situation richtigen hochkalorischen Nährstoffquelle. 

Weshalb ich mir das Ernährungsverhalten in Verbindung mit diesem Lebensmittel dann in dem Moment, wirklich sehr bewusst machen muss und mir klar machen muss, was und aus welchem Grund ich dies jetzt wirklich essen will. 

Vor allem, wenn es nicht auf meinem Ernährungsplan steht.

 

Du siehst, auch ein ehemaliger Leistungssportler und dreifacher Weltmeister, muss es nicht zwangsläufig leichter haben, als du – was ich auch all meinen Klienten sage – denn auch ich habe mit den selben Stolpersteinen und Hindernissen zu tun, wie du vielleicht.

 

Daher ist es wichtig, die richtigen Strategien zu entwickeln sowie Ursachen und Symptome zu kennen.

Und hier an dieser Stelle, darf ich wohl fragen, ob du noch keine zügellose und wie ferngesteuerte Fressattacke erlebt hast, denn dann darfst du den sprichwörtlich ersten Stein werfen.

Ich will meinen; Jeder kennt einen solchen Aussetzer, aber die Frage ist ja grundsätzlich, wie katapultiere ich mich „in“ eine solche Attacke und könnte ich sie vielleicht mit dem Wissen „um“ diesen plötzlichen Heisshunger schon im Vorfeld vermeiden?

 

Wie entsteht Heisshunger und welche Ursachen hat der plötzliche Hunger?

Wenn der Heisshunger kommt, vor allem völlig unvermittelt, dann kann das schon mal einige der Ursachen haben, die ich dir jetzt aufzeigen möchte.

Denn gerade, wenn Heißhunger dich wie aus dem Nichts überfällt, könnte die Ursache in deiner aktuellen Ernährung-Strategie liegen.

 

Punkt Eins könnte also auch bei dir bedeuten, dass:

Heisshunger durch eine schlechte Ernährungsstrategie und die falsche Ernährungsplanung, oder völliges Missmanagement

entsteht!

 

Für meine Ernährungsberatungen, aber auch für den Start in das Personal Training, arbeite ich immer wieder gerne mit dem klassischen „Ernährungs-Protokoll“ und nicht selten habe ich dann ausgefüllte Protokolle vor Augen, die mich sprichwörtlich erschauern lassen, glücklicherweise NUR vor der ersten Zusammenarbeit mit diesem Klienten.

Aber ich habe in den letzten Jahren Ernährungs-Protokolle von vielen abnehmwilligen Frauen und Männern gesehen, sie sich dermassen in den Hunger getrieben haben, dass mit ihrer eigenen Strategie keine Chance bestände, dass sie auch nur ein Gramm Fett verlieren, weil sie ihrem Körper kaum Energie anbieten.

 

Bevorzugt Frauen sind ganz schön hart im Nehmen und stellen uns Männer um Längen in den Schatten, was den Verzicht betrifft – Wenn dann aber die Attacke kommt, sind auch die Damen hilflos.

 

Also, ein konkretes Beispiel:

Unser Körper, egal ob Mann oder Frau, benötigt eine Mindestmenge an Kalorien, um sicherzustellen, dass der Körper auch definitiv alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erhalten könnte, die er benötigt.

Eine Mindestmenge von 1200 Kalorien pro Tag, solltest du dir jetzt erst einmal merken und „keinesfalls“ unterschreiten!

Denn bei dieser Menge an Kalorien, vorausgesetzt natürlich die richtige Lebensmittelauswahl, kannst du noch eine vollständige Nährstoffversorgung an Vitaminen und Mineralen sicherstellen. Unterhalb dieser Kalorienmenge wird das garantiert nicht mehr funktionieren. Außer mit Vitaminpräparaten.

Und ich sage noch einmal ganz bewusst: Du könntest den Bedarf mit dieser Menge decken, ob du es schaffst ist nämlich fraglich.

 

Und, Achtung! Du solltest schleunigst gegenlenken, wenn du nur diese Kalorienmenge täglich aufnimmst, da dein Körper sich auf kurz oder lang in die Hungersnot versetzt fühlt. 

 

Und, was dann passiert, erkläre ich dir gleich noch, denn das ist ganz schön stressig für dich. 

Und auf diese Art und Weise wirst du keinen Schritt näher zum Wunschkörper kommen, sondern definitiv früher oder später eine echte Fressattacke erleben.

Und, ich verstehe dich, ehrlich, wenn du dir zur richtigen Ernährungsplanung vielleicht keine Gedanken machst und dir vielleicht ja auch der nötige Background fehlen könnte. Denn kniffliger wird es dann schon mal mit den tatsächlich benötigten Kalorien am Tag.

Eine grobe, schnelle Rechnung stellst du an, wenn du dein Körpergewicht mal 24 Stunden rechnest, also für die 24 Stunden des Tages.

Danach berechnest du deinen Leistungsumsatz, der bestimmt, wie viele Kalorien dein Körper für all die Aktivitäten benötigt, die bei dir über den Tag so anfallen.

Also, dein Job, das Training, Zeit mit der Family, Einkäufe, Hausarbeit usw. 

Bei mir kalkuliere ich mit täglich etwa 2800 Kalorien, um mein Körpergewicht zu halten.

Ich habe zur täglichen Kalorienmenge einen meiner älteren Artikel verlinkt, in dem ich dir den Rechnungsweg erklärt habe und auch den Leistungsumsatz über die Bestimmung des PAL-Wertes erläutere, daher möchte ich dich hier an dieser Stelle mit keinem weiteren Rechenbeispiel langweilen.

Hier gehts zum Artikel und den Rechenwegen für deine täglichen Kalorien!

 

So und nun kommt aber Das, worauf ich hinaus will.

Wenn du eine strenge Diät machst und täglich so viele Kalorien einsparst, dass du sogar unter den absoluten Mindestwert von 1200 fällst, dann kommt unweigerlich spätestens am Abend, vielleicht genau zu dem Zeitpunkt, wo du selbst ein wenig zur Ruhe gekommen bist, nach einem vielleicht turbulenten Arbeitstag, der Heisshunger, die regelrechte Fressattacke.

Dein Körper reagiert nämlich dann auf das völlige Ernährungs-Missmanagement und du darfst dich dann nicht wundern, wenn es mit der Wunschfigur bergab geht, denn am Abend sind wir ja auch grundsätzlich eher inaktiv und dann kommt so eine Fressattacke nicht ganz so gut, wenn du gerne Fett verlieren wollen würdest.

Wie gesagt habe ich solche Protokolle schon gesehen, oder mit Menschen gesprochen, die eine „Diät“ mit sogar weniger als 800 Kalorien, aus irgendeiner Zeitschrift haben.

 

Und, in der Tat, wenn „Mann“ noch mal flott 4 Wochen vor dem Jahresurlaub in die Badehose passen und am Strand die beste Figur machen will, kann leider auch eine solche Ernährungs-Strategie dabei herauskommen.

Die Lösung kommt dann erst einmal in Form eines klaren Gedanken und eines guten Gefühls für die eigene Ernährung. Ich verlange nicht von dir, dass du dir Ernährungswissen aneignest, wie ein Ernährungswissenschaftler, aber die Grundlagen zur klassischen Kalorienverteilung, während einer Ernährungsstrategie, die Körperfett-Verlust zum Ziel hat, solltest du mitbringen. 

Und hier darfst du dir jetzt zu den 1200 Kalorien notieren, dass dein Kaloriendefizit maximal 500 Kalorien betragen sollte, grob.

 

Und, wenn du jetzt aber doch auf eine massgeschneiderte auf dich passende ernährungswissenschaftliche Planung zurückgreifen möchtest, darfst du dich von meinem Ernährungs-Partner Upfit überzeugen. 

Denn in Episode 60 spreche ich davon, dass die Ernährungswissenschaftler und Ernährungs-Experten aus Hamburg seit mittlerweile über ein Jahr für die Ernährungsplanung meiner Klienten zuständig sind.

 

Und in der Zwischenzeit habe ich zusammen mit Upfit diese Zusammenarbeit intensiviert, bedeutet für dich jetzt, dass du direkt auch über meine Homepage deinen Ernährungsplan buchen kannst.

 

Und zum Start darf ich dich mit einem 20 Prozent Gutschein glücklich machen.

 

Dazu klickst du dich entweder einfach auf meine Homepage, also PoliOnStage.de und findest direkt auf der Startseite den Button zu Upfit, oder aber du klickst dich direkt auf https://changestartsnow.upfit.de

 

Hier kannst du dann alle Angaben machen, die dich zum individuellen Ernährungsplan führen und dich von Heisshunger befreien werden. Zum Schluss tippst du noch „change20“ als Gutscheincode ein und sparst bis zum 8. April 2019 ganze 20 Prozent.

 

 

Kommen wir zum nächsten Punkt, denn die Heißhunger-Attacke kann direkt auch auf Nährstoffe zurückgeführt werden, die dein Körper gerade jetzt verlangt.

Die Zeiten, in denen ich mich als Kind von Süßigkeiten und Knabbereien ernährt habe und dann spätestens am Abend eine Fressattacke folgte, kam nicht von ungefähr.

 

In dem Fall, hatte ich es nämlich unter anderem mit dem 

Heisshunger durch Nährstoffmangel

zu tun.

 

Unser Körper hat ein unglaublich gutes Anti-Selbstzerstörungs-System entwickelt, was förmlich sein Überleben sichert.

Problem an der Sache ist natürlich, dass dein Körper dir nicht genau sagen kann, was für ein Nährstoff-Defizit du gerade hast, also reagiert er allgemein ganz einfach mit „Hunger“.

Wenn er wüsste, dass da oben jetzt buntes Zeug, Schokolade, oder sonst was ungesundes kommt, würde er vielleicht anders reagieren.

 

Aber, das geht nun mal nicht. 

 

Welcher Mangel löst die Fressattacke also wirklich aus?

In unserer fortschrittlichen und westlichen Gesellschaft haben viele Menschen da draußen das Gespür für Vitamine oder Mineralien völlig verloren und liefern leere Kohlenhydrate, schlechte Fette in Form von Weißbrot, Kuchen, Keksen und sonstigen Backwaren oder Süßigkeiten, Chips und Fast-Food.

 

Von ausreichend Obst und Gemüse über den Tag ist da nicht die Rede, aber dein Körper braucht genau das!

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente!

 

Bei meinen damaligen abendlichen Fressattacken gab es bei mir Schokolade, Chips und Cola, wie ich dir bereits verraten habe.

Vielleicht hat mein Körper mir damit in seiner Sprache vermitteln wollen, dass ihm in Wirklichkeit Magnesium, gute Fette und Wasser fehlt.

 

Natürlich kannst du das NIE ganz genau deuten, aber hinterfragen solltest du in jedem Fall die Lust auf welches Lebensmittel und schaust dir dann mal die Nährwerte dieser Lebensmittel an. Denn Schokolade, wer hätte es gedacht, ist ein recht solider Magnesium-Lieferant und naja im schwarzen Zuckerwasser ist eben genau das zu finden: Wasser!

Meine liebe Kollegin vom Strong-Magazine hat dazu nicht nur einen, wie ich finde, interessanten Artikel geschrieben, sondern auch eine kleine sehr aufschlussreiche Tabelle dazu erstellt, was dein Körper wirklich verlangt, wenn du ihn auf schnellstem Weg mit dem füttern willst, wonach dir gerade ist, oder was gerade griffbereit wäre.

Hier gehts zum Artikel und der sehr praktischen Tabelle von meiner lieben Kollegin vom Strong-Magazine!

 

Die Tabelle und die Übersicht der entsprechenden Mikronährstoffe, die die Leckerei, Fast-Food, oder der unpassende Snack am Abend für dich bereithält, kann dir einen ersten und durchaus Augen öffnenden Überblick über die Nährstoffe verschaffen, die du deinem Körper mit der falschen Lebensmittelauswahl verwehrst und bei dir damit den vielleicht fast allabendlichen Heisshunger unvermeidbar macht.

Wenn du da nun klug ansetzt und deinen Körper jetzt künftig über den Tag mit den richtigen Nährstoffen verpflegst, ist das schon mal die halbe Miete, aber dennoch nur die halbe Miete, denn was ist mit der zweiten Hälfte des Tages, in der sich dein Schlaf abspielt?

 

Was mich zum wiederum nächsten Punkt führt, nämlich zum

Heisshunger durch zu wenig Schlaf!

Der echte High-Performer wird sprichwörtlich schlank im Schlaf und bringt den Körper damit über Nacht, nicht nur dazu effizient an seinen lästigen Fettdepots zu knabbern, sondern liefert dem Körper über Nacht eben auch genau die Menge an Erholung, die der Körper benötigt, um echte Spitzenleistung über Tag zu bringen, wie ich dir bereits in der letzten Episode sagte.

Was aber, wenn du viel zu wenig schläfst und dich wunderst, dass du dir morgens vor dem Büro alles zwischen die Kiemen schiebst, was dir vor die Nase kommt?

 

Ich habe mit Menschen zusammengearbeitet, die du und ich als echte Workoholics bezeichnen würden. Menschen, die bis Mitten in die Nacht im Büro sind, wohlgemerkt von früh an, während der Arbeit oft das Essen oder Trinken vergessen und am nächsten Morgen nach nur wenigen Stunden Schlaf die nächste Runde durchziehen.

Schuld an ihrem morgendlichen Fressflash, oder der Fressattacke in der Mittagspause, sind dann unter anderem die Hormone.

Und zwar darfst du jetzt mit gleich 2 Hormonen kalkulieren, die hier besonders ins Gewicht fallen, nämlich Leptin und Ghrelin.

 

Menschen, die ausreichend und damit meine ich 7 bis 8 Stunden pro Nacht schlafen schütten das Hormon Leptin aus. Leptin reguliert sehr erfolgreich den Hungerstoffwechsel und signalisiert deinem Körper bei ausreichender Ausschüttung, dass keine Nahrung zugeführt werden muss, weil du satt bist. 

Der Gegenspieler geht leider komplett anders vor, denn Ghrelin wird in den Wachphasen vermehrt ausgeschüttet und nun darfst du raten, wieso du bei 3 oder 4 Stunden-Nächten schnell Heißhunger bekommst und nicht in deiner Traumfigur lebst.

Das Hormon Ghrelin sorgt nämlich sehr erfolgreich dafür, dass dein Körper wie im Fernsteuerungsmodus nach Nährstoffen giert. Die Ausschüttung dieses Hormons signalisiert deinem Körper nämlich „Hunger“.

 

Wenn ich dir jetzt sage, dass du unnötiges Fett verlierst, wenn du weniger lange über den Tag wach bist, ist das tatsächlich nicht nur ein frecher Spruch, sondern die absolute und unbestechliche Wahrheit!

 

Soll heißen: wenn du mehr schläfst, wirst du nicht nur mehr Fett im Schlaf verbrennen, sondern hast auch weniger Stunden Zeit am Tag zu viel zu essen.

Tja, der vermutlich einfachste Ernährungs-Tipp der Welt! Einfach weniger wach sein.

 

Heisshunger durch falsche Routinen 

Kennst du Menschen, die fest eingefahrene Routinen haben und diese Routinen durchziehen? Natürlich, denn noch in der letzten Episode sprach ich davon, dass High-Performer IMMER feste Routinen haben und diese angehen um damit schneller ans Ziel zu kommen.

Leider aber hebelt der ein oder andere dieses erstmal geniale Gesetz des Erfolgs aus, weil er die falschen Routinen entwickelt hat.

Und dein Körper gewöhnt sich ebenso daran, wie du selbst.

 

Und nun stell dir mal vor, du hast seit Kindertagen um Punkt 15 Uhr den sprichwörtlichen Kaffeeklatsch anstehen.

Das Stück Kuchen, vielleicht eine Süßigkeit, oder auch tatsächlich ein Kaffee dazu.

Was denkst du wohl, passiert um 15 Uhr, wenn du diese Routine nicht mehr eingeplant hast und sie der Vergangenheit angehören soll?

 

Genau: Du hast um 15 Uhr, spätestens vielleicht 15 oder 20 Minuten drauf, Lust auf den Kuchen, oder die Süßigkeit, oder machst dir schon kurz vor drei wie ferngesteuert deinen Kaffee.

Unser Körper hat gelernt, sich schnell auf Routinen einzustellen und den Stoffwechsel entsprechend auszurichten.

Und dann kann die Routine des täglichen Kaffee und Kuchen, genau so wirken wie ein Glaubenssatz aus der Kindheit, der dir sagt: „Du musst den Teller leer essen, auch wenn du schon satt bist.“

 

Ziel sollte es also immer sein, schlechte Gewohnheiten und nicht-zielführende Routinen zu entlarven und möglichst schnell abzulegen. Auch, wenn das leichter gesagt ist, als getan!

 

Kommen wir somit jetzt erst einmal zum vermutlich häufigsten Grund der Fressattacke, nämlich zum:

Heisshunger durch starke Unterzuckerung

Lass uns noch einmal über Hormone sprechen und noch mal die Summe dessen ins Auge fassen, was uns und aus welchem Grund, den Heisshunger bringt.

 

Ich sprach schon zu Anfang über den Workoholic, der das Essen oder Trinken über viele Stunden einfach vergisst, oder denk mal an eine Null-Diät oder die wohlbekannte Friss die Hälfte Strategie!

Genau so ging es mir wohl als Kind, nachdem ich aus der Schule kam und nicht essen wollte, das Essen dann vergass, weil ich spielen wollte und dann spätestens am Abend nach Energie in Form von Süßigkeiten gierte, um meinem Körper schnelle Energie zu verschaffen.

Oder versetz dich noch einmal in die letzte Situation, in der du ungewollt über viele Stunden, also über 6, 8 oder mehr Stunden, nichts essen konntest, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht hast du diese lange Phase nicht eingeplant, oder warst schlicht und einfach, schlecht organisiert und nicht vorbereitet.

 

Weisst du noch, was du dann als erstes verputzt hast, als du dann wieder etwas Essbares zur Hand hattest?

Vermutlich nicht das Lebensmittel, was du im Ernährungsplan wiederfindest, oder?

Das Problem liegt hier wieder bei den Hormonen, und in diesem Fall kommt auch das Hungerhormon Ghrelin wieder ins Spiel, was dann letztlich zum starken Hunger und der daraus resultierenden Fressattacke führt.

 

Im Vorhinein ist aber folgendes passiert:

Durch eine sehr lange Phase ohne Nahrungsaufnahme sinkt dein Blutzuckerspiegel Schritt für Schritt ab, was du dann an Konzentrationsproblemen, vielleicht sogar zittern, oder kaltem Schweiß und allgemeiner Schwäche feststellst.

Bei mir zeigte sich damals zu Wettkampfzeiten ein niedriger Blutzuckerspiegel daran, dass ich schon so starke Bauchschmerzen vom Hunger bekam, dass ich hätte zusammenbrechen können und tatsächlich nichts essen konnte.

Glücklicherweise kam das selten vor, aber auch ich war nicht immer bestens vorbereitet, gerade wenn es bei Shootings, oder spontanen Ausflügen dann doch mal lang wurde.

 

Aber, wie ich eben schon erwähnte, war damals mein Körper sehr gut eingespielt, der sich nämlich zu meinen „NICHT-Wettkampf“-Zeiten, also in der Off-Season mit locker 4000 Kalorien aufwärts erfreuen konnte. 

Wenn er die nicht bekommen hat, bekam ich einen echten Hungerast, den du eventuell auch aus genau den Trainingseinheiten kennst, bei denen du vorher nicht wirklich ausreichend Nährstoffe getankt hast.

Und wenn dann die Fressattacke kommt, schiesst zum Blutzuckerspiegel dein Insulin in die Höhe. Das Hormon Insulin regelt nämlich den Blutzuckerspiegel wieder auf Normalmaß herunter. 

Wenn du also Nahrung zu dir nimmst, steigt dein Blutzuckerspiegel an und parallel dazu wird Insulin produziert. 

 

Wenn du dann schnelle Energie in Form von Einfachzucker zuführst, nach dem dein Körper ja sprichwörtlich giert, fährst du ganz dezent Achterbahn, denn leere Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel so schnell abfallen, wie sie ihn haben ansteigen lassen und du bleibst im Dauertief, solltest du nicht mit den richtigen Nährstoffen agieren.

Wenn du das dann sogar über viele Jahre im Missmanagement durchziehst, wird dein Körper irgendwann sogar im schlimmsten Falle Insulinresistent und dann steht Diabetes auf dem Plan! 

Achtung also, bei dieser Form der Fressattacke!

Viel klüger also immer vorzusorgen und es nicht bis zur Unterzuckerung kommen zu lassen.

 

Auch Stress führt zu Heisshunger und Fressattacken

Lass uns „noch“ einmal die Hormone anprangern, die vielleicht auch schon bei dir für ungezügeltes Verhalten beim Essen geführt haben und lass uns auch noch „einmal“ zum Workoholic kommen.

Ich habe im letzten Jahr selbst, sehr viel und viele Wochen und Monate lang, sehr lange Arbeitstage erlebt. Und auch, wenn ich immer alle Parameter vor Augen habe, wird mir bewusst, was in meinem Körper passiert, wenn ich, wie im letzten Jahr, viele Projekte und viel Arbeit gleichzeitig stemmen wollte.

Ich liebe meinen Beruf und alles, was damit zu tun hat! 

Nicht selten verlor ich aber im letzten Jahr das Gefühl dafür, wie lange ich tatsächlich jeden Tag gearbeitet habe und an wie vielen Tagen in der Woche, ich meine Family tatsächlich gesehen habe.

 

Nicht nur, dass dich so etwas auf lange Sicht ja nicht glücklich macht, reagiert dein Hormonsystem ganz rigoros darauf, denn irgendwann entsteht eben Stress.

Und, ich habe von diesem Hormon schon viele male hier im Podcast gesprochen, denn es ist vermutlich einer der größten Erfolgs-Verhinderer für die Traumfigur und eines der Hormone, was dich zur Süßigkeit oder halt ganz oberflächlich betrachtet zur schnellen Energie für den Körper greifen lässt, nämlich das Stresshormon Cortisol.

 

Auf lange Sicht bei langfristig hoher Cortisolausschüttung durch eben zu viel und zu langanhaltende Stressphasen, lagert dein Körper nicht nur unnötiges Fett ein, sondern hindert dich Cortisol auch am Muskelaufbau und fördert hingegen sogar den Muskelabbau.

Und, weil du unter Stress eben auch Energie brauchst, denn das ist unserem Organismus schon seit der Steinzeit so eingeprägt, wirst du dann auch die Heisshungerattacke erleben.

Und hier kommt dann auch die Form vom Stress hinzu von der ich eben sprach, wenn der Workoholic einfach das Essen vergisst, denn dein Körper stellt sich dann sogar auf die Hungersnot ein.

 

Unser Vorfahre hingegen hatte echten Stress, wenn er Stress hatte, denn ein wildes Tier, oder ein feindlicher Clan, oder eben die Hungersnot, hätte ihn das Leben kosten können. Und so hat nach dem kurzfristigen Adrenalinschub, Cortisol dafür gesorgt, dass der Körper sich auch über längere Zeit diesem Stress wappnen kann, alle Reserven behält und sich von den körpereigenen Nährstoffen versorgen kann. 

Leider übrigens nicht in Form von Fett! Denn langfristige Cortisol-Ausschüttung zieht Energie aus dem Protein, um es in Zucker umzuwandeln!

Der kurzfristige Adrenalinschub, den du am steigenden Puls oder dem plötzlichen Energieschub merkst ist also seit der Steinzeit in unseren Organismus einprogrammiert.

Wenn du aber dauerhaft lange Stressphasen erlebst, wirst du vermutlich nicht nur Muskelmasse einbüßen, das Risiko von Übergewicht erhöhen, oder an Schlafstörungen leiden. 

Auch dein Herzinfarkt-Risiko erhöht sich, Bluthochdruck könnte sich anbahnen, oder ein Burnout könnte dich völlig aus der Bahn werfen.

 

Stress kann sich also wirklich ganz übel auf deine Lebenserwartung auswirken! Hier ist es dann ganz persönlich an dir selbst, die richtige Balance zu finden, mit der du ein erfülltes und glückliches Leben führst.

 

 

Fressattacken und Heisshunger können auch medizinischen Ursprung haben

Und spätestens hier stellt sich die Frage: Sind Fressattacken gefährlich? 

Ganz sicher sogar!

 

Wenn du regelmässig und damit meine ich vielleicht täglich unter Fressattacken leidest, kann dies nämlich auf eine Krankheit hindeuten.

Heisshunger, der regelmässig auftritt, kann nämlich tatsächlich auch aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen entstehen, beispielsweise bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion, bei der dein Körper dann mehr und mehr Energie benötigt und dich so dauerhaft zur Nahrung greifen lässt, aber auch können psychische Gründe vorliegen, bei denen du dann Fressattacken hast.

So ist vielleicht die Fresssucht, also die regelrechte Sucht nach Essen oder auch starkes Übergewicht näher als man denkt.

Auch und das halte ich wie gesagt ebenso für gefährlich, wenn sich eine Fressattacke ankündigt, während du dich in einer seelisch schwierigen Lage befindet und Frust oder ein emotionales Tief zum ständigen Heisshunger führt.

 

Sei immer ehrlich mit dir und erkenne auch solche Vorzeichen!

Und in allen Fällen und vor allem dann, wenn es sich ungewöhnlich häufig einstellt, solltest du einen Arzt aufsuchen. 

 

Solltest du also ausreichend viel schlafen, dich entsprechend gesund ernähren, und auf eine ausgewogene Balance achten und dennoch hast du Fressattacken, dann geh zum Doc.

 

Schwangerschaft und Wachstum kann ebenso zu Heisshunger führen

Und sollte dies alles bei dir zutreffen und du hast in der Tat „keine Probleme“ mit solcherlei Fress-Attacken, beobachtest sie aber hin und wieder vielleicht bei deiner Frau, oder deinen Kindern, dann kann das ganz einfach daran liegen, dass deine Frau vielleicht schwanger ist und gerade aufgrund der Hormone, nicht immer Herr, oder in ihrem Fall, Frau ihrer Sinne ist. 

Und bei deiner Kindern, gerade wenn sie vielleicht mit 13 oder 14 Jahren hin und wieder regelrechte Fressattacken bekommen, kann das einfach daran liegen, dass sie sich im Wachstum befinden und eben einfach ganz plötzlich auch mal wieder mehr Energie benötigen, um die Wachstumsphasen entsprechend erfolgreich zu meistern. 

 

Bei deiner Frau hast du vielleicht nicht unbedingt die absolute Kontrolle über die Lebensmittelauswahl, gerade in der Schwangerschaft, aber bei deinen Kindern kannst du während dieser Phasen immer schauen, dass sie sich wenigstens nicht die falschen Lebensmittel hinein schaufeln.

Und auch wenn die Kids erst knapp 2 Jahre alt sind, wie unsere Kinder, wunder dich nicht, dass sie essen können, wie die Großen.

 

Die Fressattacke muss auch keine plötzliche Attacke sein, sondern kann sich schleichend abzeichnen

Übrigens muss sich eine Fressattacke nicht immer in zügellosem, fast panischem Essen zeigen. Auch kann eine Form der Fressattacke die sein, dass du immer wieder mal in die Süßigkeitenschublade greifst, oder immer wieder den Blick in den Kühlschrank riskierst, um jedesmal etwas herauszunehmen und zu verputzen. 

Also, wie ein immer wiederkehrender Angriff aus dem Hinterhalt.

Auch hier gilt, erst denken, dann handeln.

 

Heisshunger und Fressattacken sind ab sofort von gestern!

Ich hoffe nämlich, dass ich dir einen guten Überblick über mögliche Ursachen von Fressattacken und echtem Heisshunger geliefert habe.

Und du nun schon im Vorfeld analysieren kannst, warum sich eine Fressattacke einstellen will, oder du im besten Falle, alle Parameter einer solchen Attacke auf dem Schirm hast und sie erst gar nicht entsteht.

Weil das Thema natürlich auch für viele Hörer und Hörerinnen da draußen sehr spannend ist, denn ich habe schon im letzten Jahr erste E-Mails dazu erhalten, ob ich denn nicht mal eine Episode zu dem Thema aufnehmen könnte, kommt in der nächsten Woche die Episode mit all den Lösungen, die ich zur Fressattacke auf Lager habe und selbst immer wieder angewendet habe, wenn ich auch mal vom plötzlichen Hunger attackiert wurde.

 

Jetzt aber, danke ich dir wie immer fürs Zuhören und Dranbleiben und wünsche dir einen tollen Start in den Tag. 

Wie immer kannst du den Artikel zur Podcast-Episode unter PoliOnStage.de/Blog nachlesen und bekommst da auch alle Infos der heutigen Episode geliefert und natürlich direkt den Link zu deinem Ernährungsplan von Upfit!

Also, bleib auf Kurs und lass uns auch in der nächsten Episode gemeinsam durchstarten, denn mit meiner Hilfe bekommst du auf dem Weg zum Wunschkörper die Komplettlösung für deine Fitness. 

Bis zum nächsten mal, dein Figurexperte und Fitnesscoach, Poli Moutevelidis

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Poli
Personal Trainer Dortmund
Dein Personal Trainer Dortmund, Poli Moutevelidis ist als dreifacher Weltmeister im Figurbodybuilding Dein Figurexperte und Fitnesscoach mit mehr als 2 Jahrzehnten Erfahrung im Fitness- Kraftsport und Bodybuilding. Darüber hinaus bringt er im Functional-Personal-Training und als Ernährungsberater und Mentalcoach seine Fachkompetenzen mit ein und sorgt für einen ganzheitlichen Fitness-Lifestyle.

1 Comment

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    1. Was dein Ernährungsverhalten mit Heisshunger zu tun haben kann! › Poli on Stage April 1, 2019 (1:02)

      […] Parallelen, zwischen dem Verhalten bei der täglichen Ernährung und der Wahrscheinlichkeit unter Heisshunger-Attacken zu leiden, entdecken […]

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